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Artwork by
Christian Koss & Christian Kircher

Reysa

Asarhaddon

February 29th, 2020
6 tracks
51:20
Reysa
Reysa
Der Ursprung
0:00
8:57
Der Ursprung
Asarhaddon
längst vergangen der Ursprung blinder Wut der Zorn er wächst entfacht die heiße Glut mein Innerstes zerfällt ich bin der Letzte meiner Art umhüllt vom schwarzen Eis kein Gespür für Raum und Zeit ich bin der Letzte meiner Art doch entkam den eisern Fesseln ich des Feindes Hand blendender Gischt tausend Klingen er gen Himmel kehrt nach seinem End ich mich verzehr ohne Feuer in mir kein Feuer erlischt das Ende in Sicht so suche ich den Weg nach einem Ort der mich vergisst ich werde gehen für immer vergehen einzig unter Gleichen einst nur im müden Licht erahnt bis das Dunkel kam und Asche meine Nahrung war lass ich nichts zurück nichts was mich beglückt schlag die Stunde und verheere das was mich erblickt nichts verbleibt nichts was mich noch hält der letzte Vorhang fällt nichts verbleibt nichts was bestehen kann am Ende aller Zeit facht ein letztes Feuer an
8:57
Die Vergängnis erwacht
Asarhaddon
Farb gegossen in Stein geschmiedet in niederem Wahn grünes Gold in schwarzem Schein ihr endetet so ich begann doch ich nehme an mich was einst mein was einst mein ich nehme an mich was einst mein was einst mein war das Vergessen schläft und die Vergängnis erwacht ein weißes Blatt aus Feuer im Wind entfacht aus Schatten wird Licht aus Grauen Pracht nur ich nehme an mich was einst mein was einst mein ich nehme an mich was einst mein was einst mein war verraten von faulem Gift aus Grauen Pracht aus Schatten Licht
5:56
Ein wahrlich wirrer Ort
Asarhaddon
dem Wach entsprungen Zweifel und Furcht kein Weg besungen ein wahrlich wirrer Ort schließ deine Augen im Dunkel begleitet vom schlafenden Bold schließ deine Augen im Dunkel der Irrweg lockt dich ins Holz Sphären aus Eis jeder Schritt auf brüch’gem Laub er irrt durch die Nacht sucht das Quell eines Lichts tief hinein huscht er fein ist getrieben vom Nichts doch ein güld’ner Faden sich spinnt einen Pfad heraus er sich nun ersinnt ein leiser Schein ein rasches Licht er waldwärts ab vom Irrweg schlich das güld’ne Licht macht kehrt führt ihn tiefer hinein der Weg zurück ist versperrt er ist verloren nein schließ deine Augen im Dunkel schließ deine Augen im Dunkel der Irrweg lockt dich ins Holz
9:57
Der Aufstieg
Asarhaddon
inmitten gleißender Weiten der Rausch wie ein Fluss kalter Griff im seichten Nass erschwert den Gang doch unermessliche Schönheit regt zum Wandeln an im Tal trügerischer Schatten schwarze Riesen weisen den Weg der Aufstieg braucht Kraft und Ruhe im Geist karge Felsen im grünen Gewand sterbende Alte reichen die Hand im Himmel glühend heiß und zu Erd ein kaltes Meer das den Weg erschwert ohnmächtig gleich das Tann sich zerreißt im Reich der grauen Urväter das Ende erreicht die Gipfel weise auf ihrem Haupte von Schnee bedeckt Anmut und Ehrfurcht doch aus dem Nichts der Glanz zerbricht die Mächtigen zerfallen zu Staub
6:43
Pfad ohne Kehrt
Asarhaddon
in Tränen wie kochendes Wachs erneut verweilt sie allein in weißem Leinen wie Schnee doch vermauert in Scherben aus Stein nein erinnert an früheres Licht gemeinsam bedacht das Verlangen entbricht die Begierde nach der zeitlosen Nacht vergangen sei die Marter von Zeit nie mehr in Kälte versperrt umhüllt vom eisernen Kleid schreitet sie den Pfad ohne Kehrt entschlossen und ohne Hast steigt sie in kalten Morast entkommen von lichtleerer Welt ihr zartweißer Leib zur Unform zerfällt die Sterne weinen die Gestirne im Sang die Sterne weinen die Sterne weinen sie entsteigt vom Meer der Erden empor entfaltet ob Wäldern so weit wiegt das Glück hervor in weißem Leinen sie das Tal erblickt das Verlangen nach Licht in Trauer erstickt nichts wirkt ihr gleich kein Wesen kein Geist bitter und still ihr Odem vereist nein Schatten so nah und vertraut nein wieder in schwarzem Tau sie sinkt hernieder auf Stein erneut verweilt sie allein
7:27
Am Ende ewiger Wasser
Asarhaddon
sei still und lausch den Liedern der Natur komm folg den Wassern der ewigen Uhr komm mit und lausch den Liedern der Natur folg dem Wildruf diesen einen Tag nur auf willst du die Regen seh’n die Wetter den Schnee vier Pfade wirst du geh’n Waldesreich Tal sogleich Meeresgischt auf ins Licht keiner entkommt der ohne Liebe hier verharrt drum folg der Karte die dein Herz dir offenbart entfach die Lichter in den Tiefen meiner Welt sie zeigen dir den Weg der sich verborgen hält voran geh voran doch vergiss nicht sei still und lausch den Liedern der Natur komm folg den Wassern der ewigen Uhr komm mit und lausch den Liedern der Natur folg dem Wildruf diesen einen Tag nur nur diesen einen Tag folg den Wassern nein der Nebel gibt mich nicht mehr her die Lichter sind versiegt der Nebel gibt mich nicht mehr her der Weg nicht länger vor mir liegt nein wo liegt der Weg der mich nach Hause trägt keiner entkommt der ohne Liebe hier verharrt ich greif die Karte die mein Herz mir offenbart still weiße Kronen und ein gold’nes Fell steig ich ins Meer und still ich sing die Lieder der Natur komm nur diesen einen Tag
12:20

Our first full-length album, taking the listener on a poetic journey through time and space until the inevitable end of all things. The title of this release is Old German and means „journey, departure, homecoming, death“.

Credits

Written and composed by Christian Koss and Christian Kircher.

Drums and lyrical contribution by Christian Kircher. Guitars, bass, lyrics, engineering and arrangements by Christian Koss. Vocals by Anna Nihil. Cello by Naomi Burg. Vocal contribution by Alina Götz. Recorded by Christian Koss and Markus Stock. Mixed and mastered by Markus Stock (Sun Of The Sleepless, Empyrium, The Vision Bleak) at Klangschmiede Studio E.